Der Horrorfilm Five Nights at Freddy’s erreicht ein neues Publikum. Am 13. April läuft die erfolgreiche Videospielverfilmung erstmals im deutschen Free-TV. Wer den Kinohit bislang verpasst hat, kann ihn nun zur Primetime nachholen.
Erfolgreich trotz starker Konkurrenz
Das Jahr 2023 war für Horrorfilme stark besetzt. Produktionen wie Scream VI oder The Nun II dominierten die Kinos. Trotzdem konnte sich „Five Nights at Freddy’s“ durchsetzen und wurde zum erfolgreichsten Horrorfilm des Jahres.
Mit weltweiten Einnahmen von rund 291 Millionen US-Dollar übertraf der Film viele Erwartungen deutlich. Besonders bemerkenswert ist dabei das Verhältnis von Budget zu Einnahmen. Die Produktion kostete vergleichsweise geringe 20 Millionen Dollar und entwickelte sich dennoch zu einem der größten Genre-Erfolge.
Der Erfolg blieb nicht ohne Folgen. Eine Fortsetzung wurde schnell angekündigt und kam Ende 2025 in die Kinos, wo sie ebenfalls starke Zahlen erzielte.
Free-TV-Premiere bei ProSieben
Jetzt folgt der nächste Schritt in der Auswertung. ProSieben zeigt den Film erstmals im Free-TV. Die Ausstrahlung erfolgt am 13. April um 22.15 Uhr.
Alternativ ist der Film auch im Streaming verfügbar, unter anderem über Joyn. Damit haben Zuschauer mehrere Möglichkeiten, den Horrorhit nachzuholen.
Was hat es mit den Animatronics auf sich?
Im Mittelpunkt steht Mike Schmidt, gespielt von Josh Hutcherson. Er nimmt einen Job als Nachtwächter in einer verlassenen Pizzeria an. Der Arbeitsplatz wirkt zunächst ruhig und unspektakulär.
Doch bereits in der ersten Nacht wird klar, dass etwas nicht stimmt. Die animatronischen Figuren des ehemaligen Restaurants entwickeln ein Eigenleben. Freddy Fazbear und seine Begleiter werden nach Mitternacht zu einer tödlichen Bedrohung.
Im Verlauf der Handlung erfährt Mike mehr über die Vergangenheit des Gebäudes. Hinweise auf verschwundene Kinder und dunkle Geheimnisse verdichten die Atmosphäre und treiben die Geschichte voran.

Vom Kultspiel zum Kinofilm
Die Vorlage basiert auf der gleichnamigen Videospielreihe, die von Scott Cawthon entwickelt wurde. Seit ihrem Start hat sich die Reihe zu einem festen Bestandteil der Horror-Gaming-Szene entwickelt.
Die Grundidee ist einfach, aber effektiv. Spieler müssen mehrere Nächte überstehen und sich gegen animatronische Figuren behaupten. Dieses Prinzip wurde für den Film übernommen und in eine klassische Horrorhandlung übertragen.
Gerade die ikonischen Figuren wie Freddy Fazbear haben maßgeblich zur Popularität beigetragen. Sie sind längst auch außerhalb der Gaming-Community bekannt.
Kritiken und Reaktionen
Trotz des großen kommerziellen Erfolgs fiel die Kritik gemischt aus. Einige bemängelten, dass der Film nicht die gleiche Intensität wie die Spiele erreicht. Auch die Inszenierung wurde teilweise als zu zurückhaltend beschrieben.
Dennoch konnte der Film ein breites Publikum ansprechen. Besonders Fans der Vorlage zeigten großes Interesse und sorgten für hohe Besucherzahlen im Kino.
Dieser Gegensatz zwischen wirtschaftlichem Erfolg und kritischer Bewertung ist im Horror-Genre nicht ungewöhnlich. „Five Nights at Freddy’s“ reiht sich hier in eine Reihe von Filmen ein, die vor allem durch ihre Fanbasis getragen werden.
Lohnt sich das Einschalten
Für Zuschauer, die den Film bisher nicht gesehen haben, bietet die Free-TV-Premiere eine gute Gelegenheit. Wer sich für Videospielverfilmungen oder moderne Horrorstoffe interessiert, bekommt einen soliden Einstieg in ein erfolgreiches Franchise.
Auch wenn der Film nicht in allen Bereichen überzeugt, bleibt er ein interessantes Beispiel dafür, wie stark bekannte Marken das Kino beeinflussen können.
Mit seiner Mischung aus einfacher Prämisse, bekannten Figuren und zugänglicher Inszenierung erreicht „Five Nights at Freddy’s“ ein breites Publikum. Die TV-Ausstrahlung dürfte diesen Effekt noch einmal verstärken.
